Nach beinahe 126 Stunden endlich am Ziel: Castor-Einfahrt ins Zwischenlager in Gorleben.
Bild: dpa
Polizei raeumt Strassenblockade Gorleben
Polizei raeumt Strassenblockade Gorleben
Und noch ein Foto der #Castor Blockade von Greenpeace:
Greenpeace blockiert Castor-Transportstrecke (Gusborn) 28.11.2011; Vier Greenpeace-Aktivisten blockieren am Montag die Castor-Transportstrecke in Klein-Gusborn. In einem Kleintransporter sind sie in einem Metallkasten angekettet, der auf der Strasse verklebt ist. [Foto und Copyright: Andreas Schoelzel, Postfach 610708, 10938 Berlin. Veroeffentlichung ist Honorarpflichtig] by:Andreas Schoelzel
Über Tausend AtomkraftgegnerInnen zählte die Initiative X-tausendmal quer bei der Sitzblockade in Gorleben.
Bild: Mark Mühlhaus/Attenzione
Überall um Gorleben versuchen Bauern mit ihren Traktoren die Blockaden zu unterstützen. Hier wirde ein Trecker-Konvoi vor Laase von der Polizei aufgehalten. Bild: Mark Mühlhaus/Attenzione
Abwarten und Suppe essen: Sitzblockierer nahe Hitzacker. Bild: reuter
Près de la pyramide de béton à Hitzacker sont maintenant assis près de 400 personnes
(voir le direct vidéo)
Pyramide de béton à Hitzacker
( Un bloc de béton a été erigé sur la voie avec des militants antinucléaires enchainés )
Voir le direct Vidéo
Blockade der Castor-Gleise bei Hitzacker (Hitzacker) 27.11.2011; Vier Mitglieder der Baeuerlichen Notgemeinschaft blockieren angekettet in einer Betonpyramide am Sonntag Vormittag in Hitzacker die Bahngleise fuer den Castor-Transport. Zwischen die
In Dannenberg protestieren über 25.000 Menschen gegen Kernkraft und den Castor
Polizisten nehmen in Lemgrabe auf der Castor-Transportstrecke einen Demonstranten in Gewahrsam. Foto: Kay Nietfeld © dpa
Journalisten werden von der Polizei überaus hart angegangen. "Das Teil (Akkreditierung) brauchen sie gar nicht zeigen", so ein Polizist. Dann gingen sie ihn körperlich an. Bild: Roland Geisheimer/Attenzione
Mit Trommeln und guter Laune gegen den Castor-Transport, Demonstranten bei Lemgrabe. Bild: Mark Mühlhaus/Attenzione
In Dannenberg werden über 20.000 Menschen zur Groß-Demo erwartet. Bild: dapd
Neu-Eichenberg: Castor von Waldläufern blockiert Aus einem Waldstück bei Neu-Eichenberg in Hessen haben sich am Samstagmorgen (26.11.2011) etwa 100 meist Waldläufer auf die Schienen der Castorstrecke begeben. Dort spannten sie gelbes Flatterband und spielten mit der Polizei Katz und Maus. Zwar konnten die Beamen die Gleise schnell wieder räumen, bis die versprengten Waldläufer unter Kontrolle waren, verging über eine Stunde. Die Demonstranten wurden mit Diensthunden in Schach gehalten. In einem der Begleitwagons hielten sich ausschließlich vermummte Bundespolizisten auf, wahrscheinlich Mitglieder der Eliteeinheit GSG 9. by:Simon Mario Avenia /
Le Camp des "activistes" allemands
AktivistInnen der Umweltschutzorganisation Robin Wood bauen an der Castor-Strecke in Langendorf (Kreis Lüchow-Dannenberg) ein Baumhaus als Protest gegen den Transport.
AktivistInnen der Umweltschutzorganisation Robin Wood bauen an der Castor-Strecke in Langendorf (Kreis Lüchow-Dannenberg) ein Baumhaus als Protest gegen den Transport.
Keinen Sinn für vornehme Zurückhaltung: Die Polizei spritzt Demonstranten von der B216.
Der Live-Ticker zum Castortransport 2011 zum Nachlesen auf taz.de.
Zur Bilderstrecke "Castortransport 2011".
Am 30. Mai 2011 hat die schwarz-gelbe Koalition ihren Atomkurs radikal verändert. Bis dahin galt der Ausstieg aus dem rot-grünen Atomausstieg, die deutschen AKW sollten bis nach 2030 laufen - also im Schnitt zwölf Jahre länger als mit dem rot-grünen Atomkonsens.
Nun heißt es: Die acht ältesten deutschen AKW bleiben abgeschaltet, die restlichen laufen zum großen Teil bis 2021 oder 2022 weiter. Nach der Atomkatastrophe in Fukushima kippte die Stimmung auch unter den Unionswählern gegen die Atomkraft, die wichtige Wahl in Baden-Württemberg ging für Merkel verloren.
Deshalb nun die Umkehr. Im Eiltempo werden nun Atomgesetz und andere Energiegesetze umgeschrieben. Auch das Genehmigungsrecht für Stromleitungen soll vereinfacht werden. Das Eiltempo soll alle überrumpeln: die Energiekonzerne und ihre Abgeordnetenfreunde ebenso wie die Anti-Atom-Bewegung und die Regierungen der Bundesländer.
Wie die Anti-Atom-Bewegung reagiert; wie das Energiesparen bei Elektrogeräten, der Industrie und den Gebäuden berücksichtigt wird, was auf Mieter und Hausbesitzer zukommt; wie der Verbraucher sich für die Energiewende motiviert - die taz berichtet in diesem Schwerpunkt darüber.